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Ein stiller Hilferuf!

🖐️ Das SOS-Handzeichen ist ein international verbreitetes Zeichen für Menschen, die sich in einer gefährlichen Situation befinden – zum Beispiel bei häuslicher Gewalt – und nicht laut um Hilfe rufen können.

👉 So funktioniert es:
Handfläche nach außen zeigen, Daumen in die Hand legen und anschließend die Finger darüber schließen, sodass der Daumen „eingeschlossen“ ist.

Dieses Zeichen kann im persönlichen Kontakt oder bei Videoanrufen verwendet werden.

 

Wenn Sie das SOS-Handzeichen sehen: Bitte handeln Sie!

 

1️ Ernst nehmen und aufmerksam bleiben
Nehmen Sie das Zeichen immer ernst. Es kann auf eine akute Notlage hinweisen. Beobachten Sie die Situation weiter – ohne die betroffene Person zusätzlich zu gefährden.

2️ Behutsam und sicher reagieren
Wenn es sicher möglich ist, nehmen Sie vorsichtig Kontakt auf – z. B. per Nachricht oder mit einer neutralen Frage, die mit Ja/Nein beantwortet werden kann:
„Geht es dir gut?“  „Soll ich Hilfe rufen?“
So minimieren Sie das Risiko, falls eine gefährliche Person in der Nähe ist.

3️ Im Notfall die Polizei rufen
Bei unmittelbarer Gefahr wählen Sie den Notruf 110.
Schildern Sie, was Sie beobachtet haben und wo Sie sich befinden.

4️ Auf Hilfsangebote hinweisen
Es gibt vertrauliche, anonyme und kostenlose Unterstützung, wie z.B.
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
📞 08000 116 016 (rund um die Uhr, mehrsprachig & online)

5️ Eigene Sicherheit beachten
Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Oft ist es sicherer, professionelle Hilfe zu informieren, statt selbst einzugreifen.

Teilen Sie diesen Beitrag, um Aufmerksamkeit zu schaffen.

 

Kontakt
Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann
Bismarckstr. 39
40822 Mettmann

 

Bild: © Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann 

 

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