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53 Synodale berieten über die Struktur des künftigen gemeinsamen Kirchenkreises.

Mettmann, 18. Juni 2026 – Die 99. Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann hat gestern Abend in Lintorf-Angermund ein deutliches Stimmungsbild zur geplanten Fusion mit den Kirchenkreisen Niederberg und Solingen abgegeben. 53 Synodale berieten über die Struktur des künftigen gemeinsamen Kirchenkreises — ohne einen formellen Beschluss zu fassen, aber mit einem klaren Signal für den weiteren Weg.

Stimmungsbild zur Kirchenkreisfusion: Vier Fragen, eine Richtung
Im Mittelpunkt der Synode stand das Fusionsvorhaben der Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann, Niederberg und Solingen. Aus diesem Grund nahmen auch die Superintendenten Ilka Werner (Solingen) und Wolfhard Günther (Niederberg) an der Synode teil. Eine von der Steuerungsgruppe erarbeitete Vorlage legte den Synodalen vier Fragen zur Struktur des künftigen Kirchenkreises vor: die Einführung regionaler Planungs- und Kooperationsebenen, die Einbindung qualifizierter Mitarbeitenden in den Regionen oder Städten zur Entlastung der Superintendentur sowie die Frage, wer künftig als Anstellungsträger für kirchliches Personal und Pfarrpersonen fungiert.
Die Abstimmung erfolgte geheim per Stimmzettel und erfragte ein Stimmungsbild, keinen Beschluss.
Das Ergebnis war eindeutig: Zu allen Fragen gab es ein starkes, positives Signal.

„Die Abstimmung zeigt uns: Der Weg, den wir eingeschlagen haben, trägt“ sagt Rainer Kaspers, Superintendent des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann. „Diese Zustimmung ist für die Steuerungsgruppe der Fusion ein klarer Auftrag, die Arbeit nun so vorzubereiten, dass wir im kommenden Jahr gemeinsam mit Niederberg und Solingen zu unserer ersten gemeinsamen Synode zusammenkommen können.“ Besonders freue Kaspers, dass der Steuerungsgruppe „so viele positive Anregungen seitens der Synodalen mitgegeben wurden“.

Diakonie, Klimaschutz und Kooperationsräume
Die Synode eröffnete mit einer Andacht von Pfarrer Ulrich Lilie, dem früheren Präsidenten der Diakonie Deutschland. Im weiteren Verlauf beleuchtete ein Impulsvortrag von Lilie und Bastian Pallmeier, Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann, wie Diakonie und Kirche auch in Zeiten des Wandels gemeinsam Projekte entwickeln und Zukunft gestalten können.

Neben dem Thema der Fusion stellte Joy Donath ihre Arbeit als Klimaschutzkoordinatorin des Kirchenkreises vor — ein Amt, das die Kirchenkreise als Teil ihrer Verantwortung für Schöpfung und Nachhaltigkeit eingerichtet haben.

Weiterhin wurden Veränderungen in den Kooperationsräumen im Kirchenkreis beschlossen, der Haushalt des KiTa-Verbundes Windrose für den Zeitraum 2026/2027 festgelegt und über die Vorbereitungen zum Evangelischen Kirchentag 2027 in Düsseldorf berichtet, an dem sich die bergischen Kirchenkreise gemeinsam beteiligen werden.

Daniel Edlauer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann

 

Kontakt
Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann
Bismarckstr. 39
40822 Mettmann

 

Bild: Urheber Daniel Edlauer / Bastian Pallmeier, Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann

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